MINIMAL INVASIV

Minimal-invasiv zum Zahnimplantat – schnell und nahezu schmerzlos

Im Gegensatz zu den klassischen Methoden der Implantologie bietet Ihnen Ihr Zahnarzt Ludwigsburg das minimal-invasive Setzen Ihres Implantats an: Hier wird nicht ins Zahnfleisch geschnitten, es muss nicht genäht werden und es fallen auch keine langen Einheilungszeiten des Implantats im Kieferknochen an. Vielmehr werden besonders schmale Implantate im Regelfall in nur einer Sitzung in den Knochen eingebracht und sofort belastet – erst mit einem Provisorium, bald darauf mit dem endgültigen Zahnersatz, der im hauseigenen Praxislabor individuell für Sie hergestellt wird.

Die schnelle Belastung hilft dem Knochen, die Veränderung anzunehmen – das Implantat heilt in der Regel unkompliziert ein. Die Patienten berichten nach der Behandlung häufig nur von einem leichten Druckgefühl. Das macht die Methode besonders attraktiv für alle Angstpatienten. Ein gut geplanter aber kurzer Eingriff, eine sorgfältig kontrollierte Belastung des Implantats schon in der Einheilungsphase und der perfekte Zahnersatz aus unserem hauseigenen Zahnlabor – so kommen Sie schnell und schonend zu Ihren Dritten!

MIMI® unterscheidet sich gegenüber das klassische Implantologie-Verfahren erheblich, sowohl in den organisatorischen Zeitabläufen als auch dem prothetischen Konzept. MIMI® greift die modernen Erkenntnisse der Knochenphysiologie auf, denen zufolge Knochen ein gewisses „ Knochentraining“ benötigen, um ihre natürlichen Umbauvorgänge sicher durchführen zu können. Bei MIMI® benötigt man in der Regel zunächst einmal keinen Knochenaufbau, um eine Implantation minimal-invasiv durchzuführen.

Das MIMI® Verfahren

Gegenüber der klassischen Vorgehenweise einer Implantatbehandlung unterscheidet sich MIMI® insofern in folgenden wichtigen Punkten:

  • nur ein OP Termin, keine schnitte, Aufklappungen oder vernähte Wunden
  • endgültige Versorgung in der Regel innerhalb weniger Tage bis zwei Wochen (Ausnahme: Einzelnimplantate im Oberkiefer)
  • Kostenreduktion bis zu 50% (im Vgl. zu Durchschnittspreisen bei Stiftung Warentest „Zähne Spezial“, 2005)

Eine Implantation nach der MIMI® -Konzept ist in wenigen Minuten in nur einer Sitzung abgeschlossen. Die Abdrücke für den Zahnersatz werden in der Regel sofort abgenommen und der Zahnersatz kann oftmals direkt angefertigt und innerhalb von zwei bis zwölf Tagen nach der Implantation eingesetzt werden.

Die MIMI Erfolgsprognosen sind denen des konventionellen Verfahrens mindestens gleichzusetzen, denn ein Bruch des Implantats oder eine Schraubenlockerung der internen Verschraubung, wie bei mehrteiligen Systemen, ist auch nach Jahren bei einteiligen Systemen praktisch ausgeschlossen.

Zudem sind durch den minimalen Knochenzugang Entzündungen, Schwellungen oder Wundschmerzen fast niemals zu beobachten. Aber auch die gefürchteten bakteriellen Infektionen und der beschriebene Knochenabbau am Mikrospalt von mehrteiligen Systemen sind bei einteilligen Implantaten, die im MIMI Verfahren eingesetzt werden, nicht feststellbar.

Die denticus Praxisklinik verfügt eine der modernste 3D Volumentomograf von Sirona. Das garantiert eine umfassende Diagnose und präzise Implantatplanung. Dank der farbigen Visualisierung des Nervenkanals und der Darstellung des Knochenangebots in allen Dimensionen können wir das Implantat optimal an der Anatomie des Patienten
ausrichten. Das sorgt für hohe Sicherheit und eine lange Lebensdauer der Implantate, denn durch präzise Planung und Umsetzung können ungünstige Belastungen vermieden werden.

Häufige Fragen zu minimalinvasiven Implantaten

Muss eine Implantation immer schmerzhaft sein, verbunden mit Schwellungen und einer langen Behandlungszeit?

Zahnimplantate sind künstliche Wurzeln und geben vielen Menschen ihre Lebensqualität zurück. Auch ich habe mich gefragt, ob es nicht ein Implantationsverfahren geben könnte, das sowohl sicher – was den langfristigen Erfolg betrifft – als auch schmerzarm ist. In der Chirurgie haben sich minimal-invasive Operationsmethoden, z. B. Gallenblasen- und Bandscheiben- OPs, schon seit vielen Jahren bewährt. Schlüssel-Loch-Chirurgie und Endoskopische Operationsmethoden waren die Grundlage des MIMI®-Verfahrens, der minimal-invasiven Methodik der Implantation.

MIMI® steht also für schmerzarm?

Nicht nur schmerzarm – das MIMI®-Verfahren vereint gleich mehrere Vorteile – sowohl für den Patienten als auch für die Zahnarztpraxis. Beim MIMI®-Verfahren wird das Zahnfleisch in über 80 % der Fälle nicht aufgeschnitten und das Periost, die Knochenhaut, nur minimal verletzt. Somit wird der Knochen weiterhin optimal ernährt. Man bohrt durch das Zahnfleisch ein kleines Loch in den Kiefer, in das dann das Implantat inseriert wird. Von dem Vorgang, der übrigens nur wenige Minuten dauert, merkt der Patient praktisch nichts, viele Patienten beschreiben den Vorgang sogar als schmerzfrei. Da der Kieferknochen nicht freigelegt wird, ist die Gefahr einer Entzündung drastisch reduziert. Schwellungen und lang anhaltende Schmerzen sind bei MIMI® praktisch unbekannt. Ein reduzierter Behandlungsaufwand schlägt sich natürlich meist in den Kosten nieder. Im Durchschnitt kostet ein Implantat im MIMI®-Verfahren rund 50 % weniger als ein Implantat, das konventionell mit Aufklappungen und Schnitten eingesetzt wird.

Und wie lange dauert die Behandlungszeit beim MIMI®-Verfahren?

Normalerweise ist eine Implantation im MIMI®- Verfahren nach spätestens neun Wochen abgeschlossen, d. h. nach ca. zwei Monaten wird Ihre Krone eingesetzt. Soll beispielsweise eine herausnehmbare Prothese mit Implantaten fixiert werden, ist die Behandlung oft schon am gleichen Tag abgeschlossen:.IDer Zahnarzt setzt Ihnen die Implantate, während der Zahntechniker Ihre vorhandene Prothese für die Implantate vorbereitet. Noch am gleichen Tag können Sie wieder kräftig zubeißen – jetzt mit Ihrem fixierten Zahnersatz. Das MIMI®-Verfahren ist eine (R)Evolution!! Allein in Deutschland wurden 2010 mehr als 50 000 Champions®-Implantate inseriert und prothetisch versorgt.

Für viele Patienten ist besonders die Frage interessant, bis zu welchem Alter man eigentlich Implantate setzen kann?

Das hängt ganz von Ihrer persönlichen Vorstellung von Lebensqualität ab. Mehr und mehr Senioren zählen sich mit 70 oder 80 noch lange nicht „zum alten Eisen“, sondern stehen mitten im Leben. Gutes Essen genießen zu können gehört einfach dazu: „Gesund beginnt im Mund“. Mit implantatgestütztem Zahnersatz gehören Gaumenplatten und Unterzungenbügel der Vergangenheit an. Unsere älteste Patientin ist übrigens gerade 100 Jahre alt geworden. Sie ließ sich kurz vor ihrem Geburtstag vier Implantate setzen.